Das Bistum Magdeburg beim Weltjugendtag in Sydney

In diesen Tagen machen sich ca. 6000 Jugendliche aus Deutschland, darunter ca. 60 Jugendliche aus dem Bistum Magdeburg, auf den Weg zum Weltjugendtag nach Sydney, Australien. Kommende Woche beginnt dann das Treffen Down Under mit Papst Benedikt XVI. Über die Ereignisse rund um die Gruppe aus dem Bistum Magdeburg berichten die Jugendlichen Live hier im Blog.

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Samstag, 12. Juli 2008

...was sonst noch geschah III

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Der richtige Name für diese Rubrik müsste nun fast "was überhaupt geschah" sein... wir sind ein wenig faul geworden, was das Bloggen angeht und das vor allem weils uns so gut geht! In unseren Familien werden wir super versorgt und nehmen an ihrem Leben teil. Täglich fahren wir zu einer Veranstaltung in die Stadt (Melbourne, 1,5 h mit Öffentlichen entfernt) und so sind die Tage schon sehr ausgefüllt. Gestern war die große Eröffnungsmesse mit Erzbischof Hart aus Melbourne, weiteren 40 Bischöfen, 6 Kardinälen, 600 Priestern und ca. 35.000 Pilgern. Dafür musste ein Footballstadion herhalten, mit Altarbühne auf dem Rasen, Lichtshow, aufwändiger aber wunderschöner musikalischer Gestaltung... "Eure Güte und euer Enthusiasmus zeigt wie Gottes Geist in der Kirche wirkt!", so Erzbischof Hart - Enthusiasmus zumindest machte sich breit in Singen, Tanzen, Polonaisen, La-Ola-Wellen und unzähligen geschwenkten Fahnen. Der Auftakt hier in Melbourne ist einige Nummern größer als z.B. 2005 in Magdeburg, fast schon ein kleiner WJT selbst. Aber durch unseren Spagat zwischen der Großstadt und dem Lande hier erleben wir beides: die Aufregung der Massenveranstaltungen und die Nestwärme der Gemeinde und Familien und beides tut gut. Auch in Sydney werden wir wieder in Familien sein! Diese Nachricht hat uns sehr gefreut, denn bei welchem WJT gibt es schon so viele Gastfamilien?

Auch noch erwähnenswert: wir hatten heute Freikarten für ein Footballspiel. "Australian Football" hat ganz eigene Regeln und es ist der populärste Sport dieser sportfanatischen Nation. Von den Regeln hab ich so viel verstanden, dass jegliches Foulen nicht nur erlaubt sondern ausdrücklich erwünscht ist , was viel Körperkontakt herstellt. Nebenbei muss auch noch der nicht mal runde Ball zwischen Torstangen ins Publikum gekickt werden und dafür gibts Punkte. Ein Spiel war dann gut, wenn mindestens drei Spieler im Krankenhaus landen. Da es heute nur einer war, war das Spiel wohl eher mittelmäßig. Dafür hat die lokale Mannschaft gewonnen und alle von uns die von ihren Gasteltern mit Mützen etc. des Vereins ausgestattet worden waren, kamen ohne blaue Flecken nach Hause. So far. Eure Nikola.