Das Bistum Magdeburg beim Weltjugendtag in Sydney

In diesen Tagen machen sich ca. 6000 Jugendliche aus Deutschland, darunter ca. 60 Jugendliche aus dem Bistum Magdeburg, auf den Weg zum Weltjugendtag nach Sydney, Australien. Kommende Woche beginnt dann das Treffen Down Under mit Papst Benedikt XVI. Über die Ereignisse rund um die Gruppe aus dem Bistum Magdeburg berichten die Jugendlichen Live hier im Blog.

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Mittwoch, 16. Juli 2008

Fabian und Lukas

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Na alle mit einander.
Jetzt gibt es mal wieder mehr Details von unserem chaosreichen Weltjugendtag. Nachdem wir heute alle in die frische Unterwäsche von den Gastfamilien geschlüpft sind, haben wir uns der Kirche zur Katechese getroffen. Mit der Hoffnung, das endlich unsere Sachen da sind, standen wir vor der Kirche und warteten das wir vollständig werden. Alle anderen Pilger aus der Gruppe beteten für uns und baten uns sogar ihre Sachen an, damit wir nicht ohne alles dastehen. Dieser Augenblick bewegte uns alle mit Tränen und Freude. Leider konnten wir uns auf die Katechese nicht konzentrieren und verbrachten die Zeit draußen. Gegen 11Uhr kam endlich eine Fuhre mit 5 Rucksäcken an, sodass wir uns untereinander die Wäsche einteilen konnten. Wir sind ebend eine große und enge Familie geworden auf diesem Tripp.
Nach diesem bewegenden Moment trafen wir uns in der Stadt mit unseren anderen Pilgerbrüdern und Schwestern und verfolgen den wahnwitzigen Film über die Aboriginies. Es war so Atemberauend, dass sich Nikola und Christina über die Schlafweisen ihrer Schützlinge amüsieren konnten. Als wir endlich unseren Schlaf nachgeholt hatten ging es auf zu dem großem Event mit Musik und Tanz. Der Boden wurde gerockt und unsere 2 Stöckige Menschenpyramide der Pilger der Gruppe Magdeburg faszinierten alle Nationen. Bei der Schlacht um das Essen konnten wir die letzten 18 Portionen der leckeren Tütenfleischsuppe erhaschen und unter uns 50 aufteilen. Trotz dieses super Erfolges ließ sich die Stimmung nicht verbessern, denn es fehlten immernoch 10 Rucksäcke.
Auf dem nach Hauseweg kam endlich die ersehnte Nachricht (es wurden die Rucksäcke gefunden). Es war nicht nur Jubel und Geschrei zu hören, sondern es flossen auch die Tränen. Wie man es auch macht, es ist alles falsch. Da ist das Gepäck nun da und es wird immernoch geflennt... Endlich begann für Fabian die ersehnte Zeit, es wurde wieder mit lautem Kreischen gesungen. Im Zug lernten wir auch unsere neuen Freunde kennen, die Phillipiener. Sie zeigten uns eine neue Form eines Zwangsjackenspiels( ShaggyShaggybumbumbum). Es ging mit Gejubel zurück zur Kirche zu unseren Taschen und mit diesen dann zu unseren Gastfamilien.
Einen großen Dank sprechen wir an dieser Stelle den vielen Helfern und Leitern aus. Ihr musstet unsere emotionale und nervenaufreibende Stimmung ertragen und habt es super gemeister. Vielen vielen Dank.